Herzlich Willkommen


Wir begrüßen Sie auf der Internetpräsenz der

Sächsischen Numismatischen Gesellschaft e.V.

 

Auf den folgenden Seiten können Sie sich umfassend über unseren Verein und Neues aus dem Bereich der sächsischen Numismatik informieren.


Aktuelles


 

Der Numismatische Verein zu Dresden e.V. und das Münzkabinett Dresden laden am 25.04.2024 um 18.30 Uhr zum Vortrag von Michał Maliczowski zum Thema:

 

CHRISTIAN WERMUTH - MEDAILLEUR, GESCHÄFTSMANN, SAMMLER

 

im Residenzschloss, Münzkabinett Taschenberg 2, 01067 Dresden ein.

Bild: Universitätsbibliothek Leipzig 1997/0898

 


Die neue Ausgabe der Freiberger Münzblätter Nr. 33 / 2024 ist erschienen.

Bezug über:  Hans Friebe, Tschaikowskistr. 85, 09599 Freiberg, Friebe-Freiberg@t-online.de


31. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen Annaberg-Buchholz
03.05.-05.05.2024

„Silberbergbau und Münzprägung im oberen Erzgebirge“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Freiberger Münzfreunde, die Deutsche Numismatische Gesellschaft und die Sächsische
Numismatische Gesellschaft laden Sie herzlich ein, in die sächsische Bergstadt Annaberg-
Buchholz, Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

Die erste Hauptperiode des Bergbaus auf silberhaltige Kupfererze am Annaberger Pöhlberg von 1469-1483 wurde zunächst noch übertroffen von den reichen Silberfunden im ca. 30 km westlich gelegenen Schneeberg ab 1470. Nachdem es in Schneeberg 1477 einen absoluten Höhepunkt mit ca. 18.068 kg Silberausbringen gab, verminderte sich das aber bereits 1481 auf nur noch rund 2.474 kg. Im Annaberger Revier wurden dann 1492 am Schreckenberg
erste bedeutende Funde reicher Silbererzgänge gemacht und 1499 schon die Erträge von Schneeberg mit mehr als dem Doppelten deutlich übertroffen. Seit diesem Zeitpunkt war das Annaberger Revier über 35 Jahre das ergiebigste im Erzgebirge und das ernestinische Buchholz steuerte auch noch bis 1.500 kg Silber jährlich dazu bei.

 

Diese Zeit schenkte uns als münzgeschichtliche Zeitzeugen u.a. die Schreckenberger oder Engelgroschen genannten Dreigroschenstücke und die Guldengroschen, unsere späteren Taler, die über lange Jahre als gemeinsame Münze von denernestinischen Kurfürsten in Buchholz und den albertinischen Herzögen in Annaberg geprägt wurden.

All das ist Anlass genug, an diesem historischen Ort ein Mitteldeutsches Münzsammlertreffen durchzuführen, dessen spezielle Schwerpunkte die bedeutende örtliche Münzprägung und der Besuch historischerBergbauanlagen und Baudenkmäler sind.

Hauptprogramm
Moderation: Helmut Herholz, Co-Moderator: Marcus Peinelt

Freitag 03.05.2024
Ab 14:00 Anmeldung im Tagungslokal Kulturzentrum Erzhammer, Buchholzer Str. 2
15:00 Eröffnung durch die Präsidentin der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, Frau Dr. Barbara Simon und den Vertreter der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft.
15:10 Begrüßung durch Rolf Schmidt, Oberbürgermeister der Stadt Annaberg-Buchholz und Schirmherr des 31. MMT
15:30 Stadtrundgang Annaberg
18:00 Heinz Meyer: Rechenpfennige des oberen Erzgebirges
19:00 Abendessen im Frühstücksrestaurant des Hotels „Wilder Mann“

Samstag 04.05.2024
Ab 8:30 Anmeldung im Tagungslokal
9:00 Begrüßung durch die Präsidentin der Deutschen Numismatischen Gesellschaft Frau Dr. Barbara Simon und den Vertreter der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft.
9:15 Dr. Lothar Schumacher: Medaillen auf die Bergstädte der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří
10:00 Holger Mehner: Der Geldumlauf im oberen Erzgebirge vor und nach dem „Großen Berggeschrey“ um 1500
11.00 Kaffeepause
11:15 Udo Becker: Typologie und Chronologie der sächsischen Klappmützentaler
12:00 Dr. Rainer Grund: Die Kippermünzstätte Annaberg
12:45 Mittagsbuffet im Tagungslokal Erzhammer
14:00 Dr. Martin Straßburger: Führung durch das Erzgebirgsmuseums und die dortige
Sonderausstellung zum Münzsammlertreffen.
16:00 Führung durch die St. Annenkirche
19:00 Abendbuffet im Frühstücksrestaurant des Hotels „Wilder Mann“

Sonntag 05.05.2024
8:00 – 12:00 Münzbörse mit sächsischen Brakteaten, Groschen, Talern und Medaillen
12.30 Besuch und Führung im Frohnauer Hammer
14.30 Mittagessen im Berghotel Pöhlberg, Ernst-Roch-Str. 10


Vom Pöhlberg aus, der „Landmarke“ der Region, wo die Bergbaugeschichte des Reviers begann, haben wir
einen herrlichen Panoramablick auf die zu seinen Füßen liegende Stadt und die weitere Umgebung, wie er auf
den Umschlagseiten unseres Programmheftes zu sehen ist. Wer möchte, kann auf gut ausgeschilderten Wegen
auch rund um den Berg auf den Spuren der frühen Bergbauphase herumwandern. Auch der Basaltsteinbruch,
der das Baumaterial für die 1496 geplante Neustadt lieferte, die 1501 dann den Namen St. Annaberg verliehen
bekam, ist sehenswert. Wir halten (je nach Zeitfonds auf Hin- oder Rückfahrt) auf dem am Rande der Zufahrt
zum Berghotel gelegenen Rastplatz dafür kurz an. Dieser Rastplatz ist kostenfrei und man kann von hier aus
bereits die auch Orgelpfeifen genannten Basaltsäulen des Steinbruches sehen.
(Das Berghotel bietet Hotelzimmer und Stellplätze für Wohnmobile an. Bei Interesse nehmen Sie bitte direkten
Kontakt auf über: info@berghotel-poehlberg.de)


15:00 Schlusswort des Vertreters der SNG zum 31. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen
und Ausblick auf das 32. MMT 2025 in Kamenz

Alternativ- und Partnerprogramm
Bitte beachten sie, dass Eintritt und ggf. Führung von den Teilnehmern der
vorgeschlagenen Alternativ- und Partnerprogramme an der Tageskasse selber zu bezahlen
sind. Der Gottesdienstbesuch am Sonntag ist natürlich kostenfrei. Unsere Besucher sollten
sich aber an der Kollekte beteiligen um auch ihren Anteil an den Kosten der Kirchgemeinde
mit zu leisten.

Freitag 03.05.2024
14:00 – 16:00 Adam Ries-Museum


Samstag 04.05.2024
9:30 Manuela Fischer: Führung durch die Klöppelschule „Barbara Uthmann“ im Tagungslokal Kulturzentrum Erzhammer
11:30 Turmbesteigung der St. Annenkirche
14:00-16:00 Führung Besucherbergwerk „Im Gößner“ (max. 2 x 12 Personen)


Das Besucherbergwerk „Im Gößner“ im Hof des Erzgebirgsmuseums wurde 1992 neu entdeckt und danach zum
Besucherbergwerk ausgebaut. Der Fundgrübner Andreas Gößner (Schwiegersohn des ersten Bürgermeisters von
Annaberg) war Besitzer dieses Grubenfeldes, dessen Strecken, Abbaue und Schächte ca. 1498-1510 angelegt
wurden. Da die seit 1945 nach Uran suchende WISMUT keine Kenntnis von diesen Grubenbauen hatte, blieb hier
alles im ursprünglichen Zustand erhalten. Der Untertagebereich ist nicht barrierefrei und nur zu Fuß über
zahlreiche Stufen zu erreichen. Festes Schuhwerk und wärmende Bekleidung (8-10°C) sind notwendig. Schuhe
mit hohen Absätzen, Sandalen o.Ä. sind nicht erlaubt.


14:30-16:00 Alternativ: Befahrung des „Markus-Röhling-Stollen“ im Stadtteil Frohnau


Das Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stollen“ liegt etwa 6 km nördlich des Annaberger Marktplatzes.
Wenige Jahre nach den ersten Silberfunden am Schreckenberg dehnte sich der Bergbau schon bis zu diesem
Grubenfeld aus. Zwischen 1500 und 1505 begann man in diesem Revier für die Entwässerung der
Silbererzgruben den „St. Anna Stollen“ den heutigen „Markus-Röhling-Stollen“ anzulegen. Markus Röhling der
Reiche (1511/1517-1581) war Bergamtsverwalter, Montanunternehmer und Grundherr. Nach ihm wurde der
„Markus-Röhling-Stollen“ benannt. Bis 1857 wurden in dem Grubenfeld 15,4 t Silber gewonnen. Seit 1948
suchte dann die WISMUT hier nach Uranerz, da aber keine abbauwürdigen Erze gefunden wurden, stellt man
1953 die Suche ein. Über einen 600 m langen Stollen fährt man heute in Gruppen bis zu 40 Personen mit der
Grubenbahn in das Bergwerk ein. Eine Hauptattraktion ist das voll funktionstüchtige, 9 m hohe Rad der
Wasserkunst. Das Besucherbergwerk ist gut begehbar und deshalb auch für ältere Personen geeignet.


Sonntag 05.05.2024
9:00 Gottesdienst in der Annenkirche mit Orgelbegleitung
10:00 Besuch der „Manufaktur der Träume“ – Spielzeugmuseum des Erzgebirges

Organisation und Anmeldung
Freiberger Münzfreunde E.V.
c/o Udo Becker
Florian-Geyer-Str. 17
09599 Freiberg
Tel. 03731 73924
E-Mail: u.becker-freiberg@t-online.de


Der Tagungsbeitrag macht „nach Adam Ries“ 35,- €, die wir bitten unter dem Kennwort „31. MMT“ auf unser Konto bei der Kreissparkasse Mittelsachsen:
IBAN DE51 8705 2000 4210 0224 76, BIC: WELADED 1FGX zu überweisen.


Eine Medaille der Serie Montanregion Erzgebirge Krušnohoří auf das Berggeschrey am
Schreckenberg / 525 Jahre erster Schreckenberger kann im Tagungslokal erworben werden.

 

 Ausführung in ca. 2 Unzen Feinsilber zu 130,00 €
Ausführung in ca. 42 g Kaiserzinn mit Kupferstift zu 30,00 €
Von den Anbietern auf der Münzbörse am Sonntag wird eine Tischmiete von 25,-€ für große Tische (1,2 x 0,8 m) oder 20,- € für kleine Tische (0,8 x 0,8 m) erhoben. Eintritt für Börsenbesucher 3,50 €. Zahlende Tagungsteilnehmer erhalten Freikarten. Für die Teilnehme am Abschlussessen im Berghotel Pöhlberg ist ein zusätzlicher Kostenbeitrag von ca. 22,- €/Person (erst bei der Anmeldung im Tagungslokal) zu entrichten.

Wir weisen darauf hin, dass die reichhaltigen kulturellen und sonstigen touristischen Angebote von Annaberg-Buchholz und deren näherer Umgebung nicht an drei Tagen vollständig zu erfassen sind. Die Planung eines verlängerten Aufenthaltes wäre deshalb unbedingt zu empfehlen. Die Tourist-Information der Stadt ist Ihnen dabei gerne behilflich: Tourist-Information, Buchholzer Str. 2, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: 03733 19433

 

Download
Programm 31. MMT Fassung 15.01.2024.pdf
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Der Numismatische Verein zu Dresden e.V. und das Münzkabinett Dresden laden am 13.06.2024 um 18.30 Uhr zum Vortrag von Dr. Martin Ziegert

zum Thema:

 

VON IUDÄA BIS ZUR PAX. DIE FRÜHE MÜNZPRÄGUNG DES KAISERS VESPASIAN

 

im Residenzschloss, Münzkabinett Taschenberg 2, 01067 Dresden ein.

Bild: Universitätsbibliothek Leipzig 1982/0199

 

 



DER arbeitskreis sächsische         .     münzkunde tagt am 31.08.2024 im .             Münzkabinett dresden!



Neuererscheinung

„Markgraf Otto von Meißen.

Die Münzen der wettinischen Lande und der Nachbargebiete von 1156 bis um 1200

 


 

Die neue Medaille auf den Tag der Sachsen 2023 in

Aue - Bad Schlema wurde nunmehr neu präsentiert.

an DIESER Stelle finden Sie die wichtigsten Informationen zur Medaille


 

 

 

Sonderausstellung „Pest, Cholera und Corona – Epidemien gestern und heute“


VERLÄNGERT BIS ZUM 14.07.24

 

Ausstellung des Münzkabinetts Dresden vom 27. Mai 2023 – 1. April 2024 im Residenzschloss, Georgenbau, Sonderausstellungsraum des Münzkabinetts

 

Die Sonderausstellung“ zeigt die Geschichte der Epidemien auf Münzen und Medaillen von der „Antoninischen Pest“ der Antike bis zur Corona-Pandemie der Gegenwart.

 

mehr Informationen finden Sie HIER

 

 


Die Münzsammlung der Bundesbank gibt Einblicke in den Bestand der sächsichen Münzen.

Mehr dazu finden Sie HIER